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Gemeinschaftsprojekt mit der
Poliklinik für Zahnerhaltung & Parodontologie

"Kardiovaskuläre Programmierung humaner, dentaler, follikolärer Stammzellen"

Projektleiter: Herr Prof. Dr. Robert David, Herr Prof. Dr. Hermann Lang

 

 


 

 

 

01. Sep. 2016 -
31. Dez. 2019

Förderkennzeichen
F 2016/11

gefördert durch
Damp Stiftung

 

Verbundprojekt iRhythmics
unser Teilprojekt

"Forward Programming von Schrittmacherzellen sowie Entwicklung eines Organoid´s der kardialen Reizleitung"

Verbund- und Teilprojektleiter   Herr Prof. Dr. Robert David

 

 


 

01. Okt. 2018 -
30. Sep. 2021

Förderkennzeichen
ESF/14_BM-A55-0024/18

gefördert durch
LaGuS M/V, ESF

Gemeinschaftsprojekt mit dem
Institut für Experimentelle Gentherapie und Tumorforschung

"Entwicklung & Anwendung optimierter Kardiospezifischer AdVektor-basierter Systeme zur in Situ Etablierung eines biologischen Herzschrittmachers"

Projektleiter-/in   Herr Prof. Dr. Robert David, Frau Prof. Dr. Brigitte M. Pützer


 

01. Okt. 2018 -
30. Sep. 2020

Förderkennzeichen
DA 1296/6-1

gefördert durch DFG

Verbundprojekt
"programmiertes Sinusknotengewebe für Therapie & Testsysteme - iSAB"

unser Teilvorhaben
" stammzellderivierte Herzschrittmacher-zellen zur in vivo- und in vitro-Nutzung"

Projektleiter   Prof. Dr. Gustav Steinhoff, Prof. Dr. Robert David


 

01. Mai 2016 -
31. Dez. 2019

Förderkennzeichen
03 VP 00 241

gefördert durch BMBF

 

 

 

 

MV tut Ihrem Herzen gut – Netzwerk und Marketing für Herzgesundheit in Mecklenburg-Vorpommern

  Verbundvorhaben „Wertschöpfung in der Regenerativen Medizin – Pilotprojekt zum Abbau von Translationshemmnissen“

 


 

MV tut Ihrem Herzen gut – Netzwerk und Marketing für Herzgesundheit in Mecklenburg-Vorpommern

Dieses Projekt hat im „Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft“ des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern gewonnen und startet Anfang 2011

Ziel des Projektes „MV tut Ihrem Herzen gut“ ist, in Mecklenburg-Vorpommern ein integriertes Programm für Vitalitätserhalt, Prävention, Behandlung und Nachsorge im Bereich Herz und Kreislauf einzurichten, das durch hohe Patientenfreundlichkeit und die enge Anbindung an den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung gekennzeichnet ist.

Krankheiten des Herz- und Kreislaufsystems sind die häufigste Todesursache in den Industrieländern. Herkömmliche Therapien für Herzkrankheiten verlängern zwar die Lebensdauer der Patienten, können jedoch die ursprüngliche Leistungsfähigkeit des Herzens nicht wieder herstellen. Das liegt daran, dass das Herz kaum in der Lage ist, sich selbst zu regenerieren. Eine Hoffnung für Herzkranke sind daher Stammzellen, die die Regenerationsfähigkeit des geschwächten Herzgewebes erheblich verbessern und so eine langfristige Heilung ermöglichen können. Die am RTC entwickelte intramyokardiale Stammzelltherapie ist somit eine innovative Therapiemöglichkeit für Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben oder aus anderen Gründen an Herzinsuffizienz leiden.

Dennoch ist nicht zu erwarten, dass Stammzelltherapien allein Wunder bewirken. Wer mit Stammzellen behandelt wird, ist schon schwer herzkrank: Die am RTC entwickelte Stammzelltherapie wird u.a. im Rahmen einer Bypass-Operation angewendet. Neben der üblichen Reha-Maßnahme nach einer solchen Herz-OP brauchen diese Patienten auch Unterstützung dabei, Ihren Lebenswandel grundsätzlich zu überdenken und anzupassen, um ihren Vitalitätsstatus zu verbessern.

Grundsätzlich sind gerade Herz- und Kreislauferkrankungen besonders gut durch gezielte Maßnahmen zum Vitalitätserhalt und durch Prävention vermeidbar. Sport, Gewichtsabnahme, Regulierung des Stresshaushaltes, gesunde Ernährung und Tabakentwöhnung sind hier die Stichpunkte. Natur und Klima in Mecklenburg-Vorpommern bieten für Nachsorge von Herzpatienten aber ebenso für Prävention bei Gesunden optimale Voraussetzungen. Es gibt im Land viele Angebote auf diesem Gebiet: Neben den Universitäten und Kliniken für die Therapie stehen spezialisierte Reha-Einrichtungen sowie zahlreiche Möglichkeiten für Wellness, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Sport usw. zur Verfügung. Synergien erzeugt die gut ausgebaute touristische und kulturelle Infrastruktur Mecklenburg-Vorpommerns.

Was bisher fehlt – und auch in Deutschland einzigartig wäre – ist eine Zusammenarbeit aller Beteiligten, um den Patienten ein strukturiertes und integriertes Programm für Vitalitätserhalt, Prävention, Behandlung und Rehabilitation im Herzbereich anbieten zu können. Diese Lücke schließt das Projekt „MV tut Ihrem Herzen gut“. Regionale Angebote zur Herzgesundheit werden zunächst erfasst, wissenschaftlich bewertet und schließlich beworben. Als Marketing-Maßnahmen sind eine Website und ein „Herz-Gesundheits-Reiseführer“ für Mecklenburg-Vorpommern geplant, die ihrerseits mit originellen Werbeaktionen bekannt gemacht werden sollen. Auf diese Weise sollen Patienten und ihre Angehörigen, Bürger und Urlauber, Schüler und Studenten angesprochen werden, die gezielt nach Angeboten für Vitalitätserhalt, Prävention, Therapie oder Nachsorge suchen.

Damit kann sich das Gesundheitsland M-V gezielt für den Bereich Herzgesundheit profilieren. Als Besonderheit wird dabei auf die in Rostock entwickelte kardiale Stammzelltherapie hingewiesen. Im Rahmen des Projektes „MV tut ihrem Herzen gut“ soll zusammen mit anderen Zentren der Stammzelltherapie die Entwicklung eines standardisierten Therapie- und Nachsorgekonzepts für Herzpatienten initiiert und in Rostock ein bundesweites Register für kardiale Stammzelltherapien eingerichtet werden. So werden Standardisierung und Qualitätssicherung vorangebracht und Mecklenburg-Vorpommern kann sich an der Spitze dieser neuen Therapieentwicklungen platzieren.

Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung des Gesundheitsangebots fürs Herz erfolgen durch ein umfassendes Netzwerk aller Akteure MVs in diesem Bereich. So lassen sich einerseits Synergieeffekte in der Vermarktung erzielen, andererseits soll ein langfristiger Dialog aller Beteiligten entstehen. Dieser könnte nachhaltig die Qualität und Quantität der Angebote für Herzgesundheit in MV erhöhen und damit als Modell für andere Regionen bzw. andere Indikationen dienen.

Mehr Informationen zum Projekt „MV tut Ihrem Herzen gut“ finden Sie auf der Projekt-Website
www.herzgesund-mv.de.

 

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Verbundvorhaben „Wertschöpfung in der Regenerativen Medizin –
Pilotprojekt zum Abbau von Translationshemmnissen“

Dieses Verbundvorhaben ist Basis für die Gründung des RTC. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und verfolgt zwei Ziele:
Einerseits soll die in Rostock initiierte kardiale Stammzelltherapie weiterentwickelt werden, so dass sie als qualitätsgesicherte und standardisierte Therapie bei entsprechender Indikation überall eingesetzt werden kann. Dafür müssen die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend nachgewiesen werden.
Dies geschieht im Rahmen von klinischen Studien und begleitender Forschung.

Das zweite Ziel ist eine Standardisierung des Translationsprozesses. Stammzelltherapien gelten nach neuester Gesetzeslage als „Arzneimittel für neuartige Therapien“. Der Prozess von der Grundlagenforschung bis zum Einsatz als Medikament oder Verfahren ( Translation) ist für Wissenschaftler, die Industrie und auch die Genehmigungsbehörden Neuland. Am Beispiel der kardialen Stammzelltherapie wird das RTC daher in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Stellen Standards definieren, die ein Optimum an Qualität und Sicherheit für den Patienten bieten und zugleich den Translationsprozess verständlich und transparent machen. 

Von diesen Erfahrungen können weitere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Bereich der Regenerativen Medizin direkt profitieren. Zukünftigen Anwendern der standardisierten Stammzelltherapie bietet das RTC später Schulungen und Seminare an.

 
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Impressum Das RTC wird gefördert durch das BMBF und dem Land MV mit Mitteln aus den Strukturfonds der EU.