Verbundvorhaben „Wertschöpfung in der Regenerativen Medizin –
Pilotprojekt zum Abbau von Translationshemmnissen“
Dieses Verbundvorhaben ist Basis für die Gründung des RTC. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und verfolgt zwei Ziele:
Einerseits soll die in Rostock initiierte kardiale Stammzelltherapie weiterentwickelt werden, so dass sie als qualitätsgesicherte und standardisierte Therapie bei entsprechender Indikation überall eingesetzt werden kann. Dafür müssen die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend nachgewiesen werden.
Dies geschieht im Rahmen von klinischen Studien und begleitender Forschung.
Das zweite Ziel ist eine Standardisierung des Translationsprozesses. Stammzelltherapien gelten nach neuester Gesetzeslage als „Arzneimittel für neuartige Therapien“. Der Prozess von der Grundlagenforschung bis zum Einsatz als Medikament oder Verfahren ( Translation) ist für Wissenschaftler, die Industrie und auch die Genehmigungsbehörden Neuland. Am Beispiel der kardialen Stammzelltherapie wird das RTC daher in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Stellen Standards definieren, die ein Optimum an Qualität und Sicherheit für den Patienten bieten und zugleich den Translationsprozess verständlich und transparent machen.
Von diesen Erfahrungen können weitere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Bereich der Regenerativen Medizin direkt profitieren. Zukünftigen Anwendern der standardisierten Stammzelltherapie bietet das RTC später Schulungen und Seminare an.
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